Kesselhaus Bräu.
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Copywriting
Konzept

Fiktives Konzeptprojekt — eigenständig entwickelt, um meine Arbeitsweise von Marke bis Code zu zeigen.
Ein Bier mit Charakter — und keine Website, die das zeigt.
Genau da lag die Aufgabe: Die Website sollte kein digitaler Flyer sein, sondern das Gefühl des Taprooms transportieren — rau, ehrlich, persönlich — und gleichzeitig ein klares Ziel verfolgen: Event-Anfragen generieren. Kein Shop, kein Schnickschnack, keine Buchungssoftware, die zur kleinen Brauerei nicht passt.
Woran sich die Seite messen lassen muss.
Events verkaufen
Marke spürbar machen
Selbst pflegbar bleiben
Vier Entscheidungen — und warum.
Dunkles Farbklima mit Kupfer-Akzent statt Craft-Beer-Klischee
Bunte Etiketten-Optik hat jede zweite Craft-Brauerei. Das Kesselhaus ist ein Ort — dunkel, warm, industriell. Die Farbwelt kommt direkt aus dem Sudhaus: Kupfer, Malz, Dunkelheit. Wiedererkennbarkeit schlägt Branchen-Konvention.
Keine Online-Reservierung — „Wer kommt, der kommt" als Feature
Ein Buchungstool hätte Wartungsaufwand, Kosten und einen Prozess erzeugt, den es im echten Betrieb nicht gibt. Stattdessen wird das Prinzip des Taprooms zur Kommunikation: Nur Events werden angefragt — per Formular, ohne Software-Ballast. Die Website bildet den Betrieb ab, nicht umgekehrt.
OpenStreetMap statt Google-Maps-Embed
Ein Google-Maps-iframe lädt Tracker und verlangt einen Cookie-Consent-Dialog. Die OSM-Lösung zeigt denselben Weg zum Taproom — ohne Banner, ohne Datenabfluss, ohne Ladezeit-Kosten. Datenschutz ist eine Designentscheidung, kein Anhängsel.
Copywriting als Teil des Designs, nicht als Lückenfüller
„Schwarz wie ein Dezemberabend im Kessel“ verkauft ein Stout besser als „9,8 % Vol.“. Jede Sorte, jede Sektion hat eine eigene Stimme bekommen — geschrieben, bevor das Layout stand. Text zuerst: Das Design folgt der Sprache, nicht andersherum.


